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TAusschreibung


Veranstalter und Veranstaltung

Der ADAC Weser-Ems e.V. veranstaltet zum Abschluss der Automobil-Turniersport-Saison 2002 den 49. Endlauf im ADAC Automobilsport 2002

Die Durchführung dieser Veranstaltung wurde dem Rasteder AC e.V. im ADAC übertragen.

Sie findet am Samstag, den 12. Oktober 2002 auf dem Gelände der Firma Heinemann, Kleibroker Straße 99, 26180 Rastede statt. Bei diesem Turnier werden

?ie ADAC-Turniersport-Pokalgewinnerin für Automobile 2002“
Þr ADAC-Turniersport-Pokalgewinner für Automobile 2002“
Þr ADAC-Turniersport-Mannschafts-Pokalgewinner für Automobile 2002“

ermittelt.


Teilnahmeberechtigung und Nennung

Teilnahmeberechtigt sind ADAC-Mitglieder die sich im Jahr 2002 in ihrem ADAC Regionalclub für den Endlauf qualifiziert haben und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für das teilnehmende Fahrzeug sind. Die Mitnahme von Beifahrern ist nicht gestattet. Jeder ADAC-Regionalclub kann zu dieser Veranstaltung maximal vier Teilnehmer/innen, davon maximal drei Herren und zwei Damen entsenden (Beispiel: 3 Herren und 1 Dame oder 2 Herren und 2 Damen oder wenn z.B. keine Dame zur Verfügung steht, dürfen es trotzdem nur max. 3 Herren sein).


Vorausgesetzt, dass mindestens drei Teilnehmer/innen eines Regionalclubs gemeldet werden, bilden diese für den ADAC-Regionalclub dessen Automobil-Turniersport-Mannschaft. Werden mehr als drei Teilnehmer eines ADAC-Regionalclubs gemeldet, ergibt sich das Mannschaftsergebnis aus den Wertungspunkten der drei besten Teilnehmer/innen. Eine Mannschaftsnennung entfällt. Eine Einzelnennung erfolgt unter Verwendung des dieser Ausschreibung beigefügten Vordrucks. Mit Abgabe der Nennung erkennt der Teilnehmer / die Teilnehmerin die Bedingungen der Ausschreibung an, einschließlich der sich auf die Verantwortlichkeit und Haftungsbeschränkung bezeichnenden Bedingungen. Ein Entgeld wird nicht erhoben.

Nennungsschluss ist Montag, der 23. September 2002 (Poststempel)

Die Nennungen sind einzusenden an:
ADAC Weser-Ems e.V.
Abteilung Ortsclub, Jugend und Sport
Bennigsenstr. 2-6, 28207 Bremen

Zulassung der Fahrzeuge

Die ADAC-Turnierordnung (nachfolgend TO genannt) gilt nur für PKW, Kombinationswagen und historische Fahrzeuge auf PKW-Basis. Die Fahrzeuge müssen zugelassen sein, der StVZO entsprechen und in einem verkehrssicheren Zustand sein. Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen (Kennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten) sind nicht zugelassen. Cabriolets dürfen auch mit geöffnetem Verdeck gefahren werden.

Folgende Dinge werden vor dem Start kontrolliert:

Reifengröße muss mit der Angabe in der Nennung übereinstimmen
Fahrzeuglänge u. Breite muss mit der Angabe in der Nennung übereinstimmen
Profiltiefe mindestens 1,6 mm
Gültiger AU-Stempel
Gültiger TÜV-Stempel
Führerschein
Fahrzeugschein
Mit abgelaufenem Stempel oder zu geringer Profiltiefe erfolgt keine Zulassung zum Start.
Nicht genehmigte Veränderungen am Fahrzeug nach der Abnahme führen zum Wertungsausschluss


Hilfsgeräte und Zusatzausstattungen

Hilfsgeräte und Zusatzausstattungen, durch die einzelne Fahrer gegenüber anderen bevorteilt sein könnten, sind grundsätzlich nicht gestattet. In Anbetracht der Eigenart des Turniersports werden daher z.T. auch der StVZO entsprechende Zusatzausrüstungen untersagt. Die Reifen dürfen nicht behandelt sein. Als Hilfsmittel gelten nicht: Farbige Lackierungen und das Aufkleben von Schriften und Reklamen, auch auf der Haube. Erlaubt sind Zusatzeinrichtungen wie Rückfahrscheinwerfer, Nebelschlußleuchten, Zusatzscheinwerfer etc. – Sie müssen an den üblichen Stellen angebracht sein. Erlaubt sind ferner: Radioantennen, Funkantennen, Lenkradknopf für Behinderte, Spoiler mit ABE oder Eintrag im Fahrzeugschein, für Front- und/oder Heckspoiler ist eine entsprechende Maßberichtigung vorzunehmen. Außenspiegel: Es sind Außenspiegel an den vorderen Türen links und/oder rechts, an der Motorhaube oder an den Kotflügeln oder an den sonst üblichen Stellen erlaubt. Diese serienmäßigen oder auch zusätzlichen Außenspiegel werden bei der Maßeinstellung nicht berücksichtigt. Sie dürfen nicht eingeklappt oder arretiert werden, sondern sind in betriebsfähigem Zustand (lt. StVZO) zu benutzen. Scheinwerfer: Das Einschalten der Scheinwerfer/Zusatzleuchten während des Wettbewerbs ist nicht erlaubt. Klappscheinwerfer können offen oder geschlossen gehalten sein, dürfen aber nicht eingeschaltet werden.


Sicherheitsgurt:

Der Sicherheitsgurt muss so angelegt sein, dass die normale Gurtführung (über die Schulter) eingehalten wird. Der Gurt muss während des ganzen Laufes bis zum Überfahren der Ziellinie angelegt sein. Hosenträgergurte müssen komplett angelegt werden. Die Kopfstützen der Vordersitze dürfen nicht entfernt werden.

Aufbau des Parcours

Beim Endlauf im ADAC Automobil Turniersport 2002 werden 10 Aufgaben gefahren. Die Parcourspläne sind dieser Ausschreibung beigefügt.Einstellung der Aufgaben Die Turniergeräte werden für die einzelnen Fahrzeugtypen entsprechend eingestellt. Hierfür ist die Angabe der Fahrzeuglänge und Breite im Nennformular erforderlich. Entscheidend ist der Eintrag im Fahrzeugschein. Es wird nicht nach der bisher bekannten Maßtabelle gefahren. Es erfolgt eine Neuberechnung der Maße.

Parcours Nummer 1

Parcours Nummer 2



Start und Durchgang

Der Start erfolgt „fliegend“. Während des Laufes dürfen die Türen nicht geöffnet werden, die Fenster dürfen geöffnet sein. Die Teilnehmer dürfen sich nicht von ihrem Sitz erheben. Hilfestellung durch Dritte ist nicht gestattet. Auf die Wertungstätigkeit der Sportwarte brauchen die Teilnehmer nicht zu achten, sie haben jedoch ihre Fahrweise so einzurichten, dass niemand gefährdet wird. Verstöße führen zum Ausschluss!


Wiederholung eines Laufes:

Bei nicht korrekter Maßeinstellung einer Aufgabe – zu Ungunsten eines Teilnehmers – kann der Lauf wiederholt werden.
Bei nicht korrekter Maßeinstellung einer Aufgabe – zu Gunsten eines Teilnehmers – muss der Lauf wiederholt werden.
Wenn ein Lauf wiederholt wird (Entscheidung des Schiedsgerichtes z.B. wegen unrichtiger Geräteeinstellung, Ausfall der Zeitnahme usw.), so ist stets der gesamte Lauf zu wiederholen.


Wertung

Es werden drei bzw. vier Wertungsläufe Läufe durchgeführt. Nach drei Wertungsläufen scheiden bei den Herren die Plätze 25 - 49 aus, bei den Damen die Plätze 9 - 17. Die Verbleibenden 32 Teilnehmer bestreiten die Finalrunde. Es kommen alle vier Läufe in die Wertung. In der Finalrunde wird der Parcours in entgegengesetzter Richtung befahren. Die Wertung erfolgt nach der S-Wertung. Die gefahrene Zeit wird in Punkte umgerechnet:

1 Sekunde = 1 Zeitwert

Die Parcoursfehler – in den Aufgaben als Punkte bezeichnet – werden nach der anliegenden Tabelle umgerechnet. Die Summe aus Zeitpunkten und Parcoursfehlern (umgerechnet in Strafpunkte) ergibt die Wertungspunkte. Sieger ist der Fahrer mit der geringsten Wertungspunktzahl. Korrekturen vor Erreichen einer Aufgabe bleiben punktfrei. Bei Parcoursfehler und Zeitgleichheit unter den fünf Erstplatzierten wird ein Stechen ausgefahren. Es ist erforderlich, dass dabei sämtliche Aufgaben zu absolvieren sind. Haben zwei oder mehrere Fahrer die gleiche Anzahl von Wertungspunkten, ohne dass gleiche Parcoursfehler und gleiche Zeitpunkte vorliegen, so wird der Fahrer besser eingestuft, der die geringste Anzahl von Parcoursfehlern hat. Die gefahrene Zeit – ausgedrückt in Sekunden, 1/10 Sekunden und 1/100 Sekunden – wird in Zeitpunkte umgerechnet nach dem Schlüssel: 1 Sekunde = 1 Zeitpunkt

Nach folgendem Schlüssel werden die Parcoursfehler umgerechnet:

0,5 Parcoursfehler = + 10 Strafpunkte
1,0 Parcoursfehler = + 20 Strafpunkte
1,5 Parcoursfehler = + 30 Strafpunkte
2,0 Parcoursfehler = + 40 Strafpunkte
2,5 Parcoursfehler = + 50 Strafpunkte
3,0 Parcoursfehler = + 60 Strafpunkte
3,5 Parcoursfehler = + 70 Strafpunkte
4,0 Parcoursfehler = + 80 Strafpunkte
4,5 Parcoursfehler = + 90 Strafpunkte
5,0 Parcoursfehler = + 100 Strafpunkte
5,5 Parcoursfehler = + 110 Strafpunkte
6,0 Parcoursfehler = + 120 Strafpunkte
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Fehlerpunkte

Für folgende Verstöße werden je 5 Fehlerpunkte angerechnet:

- Nichtanlegen des Gurtes
- Auslassen einer Aufgabe
- Nichtbeachten der Aufgabenreihenfolge
- Nichtbeachten der Aufgabenstellung
- Berühren von Geräten und Einrichtungen, die nicht zur gestellten Aufgabe gehören.


Zeitnahme

Die Zeitnahme erfolgt durch eine Lichtschranken-Zeitmessanlage. Die Fahrzeit wird auf 1/100 Sekunden genau gemessen. Zusätzlich zur elektronischen Zeitmessung wird gleichzeitig eine Handstoppung vorgenommen, die bei Ausfall der elektronischen Messung zur Wertung herangezogen wird. Selbstverständlich wird die Handstoppung an den gleichen Punkten wie bei der elektronischen vorgenommen. Das evtl. während der Veranstaltung zum Einsatz kommende Zeitnahmedisplay dient nur zur Orientierung der Teilnehmer und Zuschauer und ist nicht verbindlich für die Wertung. Ausschlaggebend für die Wertung ist die von der Zeitnahme ermittelte Zeit.


Einsprüche

- Berechtigt dazu ist nur der Fahrer
- Einsprüche gegen die Zeitnahme sowie Sammeleinsprüche sind nicht zulässig.
- Der Einspruch ist schriftlich unter Beifügung einer Einspruchsgebühr von 50 Euro beim Turnierleitereinzureichen.
- Über den Einspruch entscheidet das Schiedsgericht endgültig.
- Bei Abweisung erfolgt keine Gebührenrückerstattung.
- Der Einspruch gegen Sachrichterentscheidungen ist unzulässig.

Die Einspruchsfristen werden wie folgt festgelegt:

1. Gegen die Zulassung von Teilnehmer/innen und Fahrzeugen spätestens bis zum Start des ersten Fahrzeuges.
2. Gegen die Entscheidung der Abnahme von betroffenen Teilnehmern oder Teilnehmerinnen unmittelbar danach.
3. Gegen einen dem Veranstalter oder Durchführenden unterlaufenden Fehler (z.B. nicht der Maßtabelle entsprechende Einstellung der Aufgabe) unmittelbar nach Ankunft des betroffenen Teilnehmers am Ziel.
4. Gegen die Wertung spätestens 30 Minuten nach Aushang des jeweiligen Zwischen- und Gesamtergebnisses


Siegerehrung

Die Siegerehrung der Plätze 1 – 3 findet unmittelbar nach Wettbewerbsende auf dem Turnierplatz statt. Die gesamte Siegerehrung wird am Abend im Festsaal durchgeführt.


Versicherung

Der Veranstalter hat eine Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung gemäß der jeweils gültigen Prämientabelle abgeschlossen.


Verantwortlichkeit und Haftungsverzicht

Die Teilnehmer/innen (Fahrer/in, Kraftfahrzeugeigentümer/in und –halter/in) nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen genutzten Fahrzeug verursachten Schäden, soweit nachstehend kein Haftungsausschluss vereinbart ist. Die Teilnehmer/innen (Fahrer/in, Kraftfahrzeugeigentümer/in und halter/in) verzichten durch Abgabe der Nennung auf alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfälle auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen:

1. den ADAC, dessen Präsidenten, den mit der Durchführung beauftragten Rasteder AC e.V. im ADAC, den ADAC Weser-Ems e.V. dessen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, dessen Beauftragte und Helfer/innen.
2. Teilnehmer/innen und der Helfer/innen.
3. Behörden, dienstleistende und sonstige natürliche oder juristische Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen, soweit der Unfall oder Schaden nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht Die Haftungsbeschränkung gilt nicht, soweit Schäden durch irgendeine Versicherungsleistung auszugleichen sind. Die Vereinbarung wird mit der Abgabe der Nennung an den ausrichtenden ADAC Weser-Ems e.V. Beteiligten gegenüber wirksam. Ausführungsbestimmungen Dem ausrichtenden ADAC Weser-Ems e.V. bleibt das Recht vorbehalten, diese Ausschreibung zu ergänzen und Ausführungsbestimmungen zu erlassen, die Bestandteil dieser Ausschreibung werden und damit für alle Teilnehmer/innen verbindlich sind.
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