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Ausschreibung


Veranstalter und Veranstaltung

Der ADAC Nordrhein veranstaltet zum Abschluss der Automobil-Turniersport-Saison 2003 den

50. Endlauf im ADAC Automobil-Turniersport 2003.

Die Durchführung dieser Veranstaltung wurde dem MSC Eilendorf e.V. im ADAC übertragen. Sie findet am Samstag, den 11. Oktober 2003 auf dem Gelände des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie, Steinbachstraße 17, 52074 Aachen statt.

Bei diesem Turnier werden

die „ADAC-Turniersport-Pokalgewinnerin für Automobile 2003"
der „ADAC-Turniersport-Pokalgewinner für Automobile 2003"
der „ADAC-Turniersport-Mannschafts-Pokalgewinner für Automobile 2003"

ermittelt.


Teilnahmeberechtigung und Nennung

Teilnahmeberechtigt sind
a) automatisch (ADAC-Mitgliedschaft und Besitz der gültigen Fahrerlaubnis vorausgesetzt) der amtierende ADAC-Turniersport-Pokalgewinner und die amtierende ADAC-Turniersport-Pokalgewinnerin. Die Wertung für die Mannschaft ist nicht möglich.
b) ADAC-Mitglieder, die sich im Jahr 2003 in ihrem ADAC Regionalclub für den Endlauf qualifiziert haben und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für das teilnehmende Fahrzeug sind. Die Mitnahme von Beifahrern ist nicht gestattet.

Jeder ADAC-Regionalclub kann zu dieser Veranstaltung maximal vier Teilnehmer/innen, davon maximal drei Herren und zwei Damen entsenden. (Beispiel: 3 Herren und 1 Dame oder 2 Herren und 2 Damen oder, wenn z.B. keine Dame zur Verfügung steht, dürfen es trotzdem nur max. 3 Herren sein.) Die unter a) genannten Teilnehmer bleiben davon unberührt.

Vorausgesetzt, dass mindestens drei Teilnehmer/innen eines Regionalclubs gemeldet werden, bilden diese für den ADAC-Regionalclub dessen Automobil-Turniersport-Mannschaft. Werden mehr als drei Teilnehmer eines ADAC-Regionalclubs gemeldet, ergibt sich das Mannschaftsergebnis aus den Wertungspunkten der drei besten Teilnehmer/innen. Eine Mannschaftsnennung entfällt.

Eine Einzelnennung erfolgt unter Verwendung des dieser Ausschreibung beigefügten Vordrucks. Mit Abgabe der Nennung erkennt der Teilnehmer/die Teilnehmerin die Bedingungen der Ausschreibung an, einschließlich der sich auf die Verantwortlichkeit und Haftungsbeschränkungen beziehenden Bedingungen. Ein Entgelt wird nicht erhoben.


Nennungsschluss
ist Montag, der 15. September 2003 (Poststempel) Die Nennungen sind einzusenden an:

ADAC Nordrhein
Sportabteilung
50963 Köln



Zulassung der Fahrzeuge

Die ADAC-Turnierordnung (nachfolgend TO genannt) gilt nur für PKW, Kombinationswagen und historische Fahrzeuge auf PKW-Basis. Die Fahrzeuge müssen zugelassen sein, der StVZO entsprechen und in einem verkehrssicheren Zustand sein. Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen (Kennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten) sind nicht zugelassen. Cabriolets dürfen auch mit geöffnetem Verdeck gefahren werden.
Nicht genehmigte Veränderungen am Fahrzeug nach der Abnahme führen zum Wertungsausschluss.


Hilfsgeräte und Zusatzausstattungen
Hilfsgeräte und Zusatzausstattungen, durch die einzelne Fahrer gegenüber anderen bevorteilt sein könnten, sind grundsätzlich nicht gestattet. In Anbetracht der Eigenart des Turniersports werden daher z.T. auch der StVZO entsprechende Zusatzausrüstungen untersagt. Die Reifen dürfen nicht behandelt sein.

Als Hilfsmittel gelten nicht: Farbige Lackierungen und das Aufkleben von Schriften und Reklamen, auch auf der Haube. Erlaubt sind Zusatzeinrichtungen wie Rückfahrscheinwerfer, Nebelschlussleuchten, Zusatzscheinwerfer etc. - Sie müssen an den üblichen Stellen angebracht sein.

Erlaubt sind ferner: Radioantennen, Funkantennen, Lenkradknopf für Behinderte, Spoiler mit ABE oder Eintrag im Fahrzeugschein. Für Front- und/oder Heckspoiler ist eine entsprechende Maßberichtigung vorzunehmen.

Außenspiegel: Es sind Außenspiegel an den vorderen Türen links und/oder rechts, an der Motorhaube oder an den Kotflügeln bzw. an den sonst üblichen Stellen erlaubt. Diese serienmäßigen oder auch zusätzlichen Außenspiegel werden bei der Maßeinstellung nicht berücksichtigt. Sie dürfen nicht eingeklappt oder arretiert werden, sondern sind in betriebsfähigem Zustand (lt. StVZO) zu benutzen.

Scheinwerfer: Das Einschalten der Scheinwerfer/Zusatzleuchten während des Wettbewerbs ist nicht erlaubt. Klappscheinwerfer können offen oder geschlossen gehalten sein, dürfen aber nicht eingeschaltet werden.

Sicherheitsgurt: Der Sicherheitsgurt muss so angelegt sein, dass die normale Gurtführung (über die Schulter) eingehalten wird. Der Gurt muss während des ganzen Laufs bis zum Überfahren der Ziellinie angelegt sein. Hosenträgergurte müssen komplett angelegt werden. Die Kopfstützen der Vordersitze dürfen nicht entfernt werden.


Aufbau des Parcours
Beim Endlauf im ADAC Automobil Turniersport 2003 werden 11 Aufgaben gefahren. Der Parcoursplan ist dieser Ausschreibung beigefügt.


Einstellung der Aufgaben
Die Turniergeräte werden für die einzelnen Fahrzeugtypen entsprechend eingestellt. Hierfür ist die Angabe der Fahrzeuglänge und -breite im Nennformular erforderlich. Entscheiden ist der Eintrag im Fahrzugschein. Es wird nicht nach der bisher bekannten Maßtabelle gefahren. Es erfolgt eine Neuberechnung der Maße.


Start und Durchgang
Der Start erfolgt „fliegend". Während des Laufes dürfen die Türen nicht geöffnet werden, die Fenster dürfen geöffnet sein. Die Teilnehmer dürfen sich nicht von ihrem Sitz erheben. Hilfestellung durch Dritte ist nicht gestattet. Auf die Wertungstätigkeit der Sportwarte brauchen die Teilnehmern nicht zu achten, sie haben jedoch ihre Fahrweise so einzurichten, dass niemand gefährdet wird. Verstöße führen zum Ausschluss!

Wiederholung eines Laufes:
Bei nicht korrekter Maßeinstellung einer Aufgabe - zu Ungunsten eines Teilnehmers - kann der Lauf wiederholt werden.
Bei nicht korrekter Maßeinstellung einer Aufgabe - zu Gunsten eines Teilnehmers - muss der Lauf wiederholt werden.
Wenn ein Lauf wiederholt wird (Entscheidung des Schiedsgerichtes z.B. wegen unrichtiger Geräteeinstellung, Ausfall der Zeitnahme usw.), so ist stets der gesamte Lauf zu wiederholen.


Wertung
Es werden 3 Wertungsläufe gefahren. Der schlechteste Lauf aus dem 1. und 2. Durchgang wird gestrichen. Der 3. Lauf geht auf jeden Fall in die Wertung und kann nicht gestrichen werden.

Die Wertung erfolgt nach der S-Wertung. Die gefahrene Zeit wird in Punkte umgerechnet:
1 Sekunde = 1 Zeitwert
Die Parcoursfehler - in den Aufgaben als Punkte bezeichnet - werden nach der anliegenden Tabelle umgerechnet.
Die Summe aus Zeitpunkten und Parcoursfehlern (umgerechnet in Strafpunkte) ergibt die Wertungspunkte. Sieger ist der Fahrer mit der geringsten Wertungspunktzahl. Korrekturen vor Erreichen einer Aufgabe bleiben punktfrei. Bei Parcoursfehler und Zeitgleichheit unter den fünf Erstplatzierten wird ein Stechen ausgefahren. Es ist erforderlich, dass dabei sämtliche Aufgaben zu absolvieren sind.
Haben zwei oder mehrere Fahrer die gleiche Anzahl von Wertungspunkten, ohne dass gleiche Parcoursfehler und gleiche Zeitpunkte vorliegen, so wird der Fahrer besser eingestuft, der die geringste Anzahl von Parcoursfehlern hat. Die gefahrene Zeit - ausgedrückt in Sekunden, 1/10 Sekunden und 1/100 Sekunden - wird die Zeitpunke umgerechnet nach dem Schlüssel: 1 Sekunde = 1 Zeitpunkt.

Nach folgendem Schlüssel werden die Parcoursfehler umgerechnet:

0,5 Parcoursfehler = + 10 Strafpunkte
1,0 Parcoursfehler = + 20 Strafpunkte
1,5 Parcoursfehler = + 30 Strafpunkte
2,0 Parcoursfehler = + 40 Strafpunkte
2,5 Parcoursfehler = + 50 Strafpunkte
3,0 Parcoursfehler = + 60 Strafpunkte
3,5 Parcoursfehler = + 70 Strafpunkte
4,0 Parcoursfehler = + 80 Strafpunkte
4,5 Parcoursfehler = + 90 Strafpunkte
5,0 Parcoursfehler = + 100 Strafpunkte
5,5 Parcoursfehler = + 110 Strafpunkte
6,0 Parcoursfehler = + 120 Strafpunkte


Fehlerpunkte
Für folgende Verstöße werden je 5 Fehlerpunkte angerechnet:
- Nichtanlegen des Gurtes
- Auslassen einer Aufgabe
- Nichtbeachten einer Aufgabenreihenfolge
- Nichtbeachten der Aufgabenstellung
- Berühren von Geräten und Einrichtungen, die nicht zur gestellten Aufgabe gehören.


Zeitnahme
Die Zeitnahme erfolgt durch eine Lichtschranken-Zeitmessanlage. Die Fahrzeit wird auf 1/100 Sekunden genau gemessen. Zusätzlich zur elektronischen Zeitmessung wird gleichzeitig eine Handstoppung vorgenommen, die bei Ausfall der elektronischen Messung zur Wertung herangezogen wird. Selbstverständlich wird die Handstoppung an den gleichen Punkten wir bei der elektronischen vorgenommen. Das evtl. während der Veranstaltung zum Einsatz kommende Zeitnahmedisplay dient nur zur Orientierung der Zeitnehmer und Zuschauer und ist nicht verbindlich für die Wertung. Ausschlaggebend für die Wertung ist die von der Zeitnahme ermittelte Zeit.


Einsprüche
- Berechtigt dazu ist nur der Fahrer
- Einsprüche gegen die Zeitnahme sowie Sammeleinsprüche sind nicht zulässig.
- Der Einspruch ist schriftlich unter Beifügung einer Einspruchsgebühr von 50 € beim Turnierleiter einzureichen.
- Über den Einspruch entscheidet das Schiedsgericht endgültig.
- Bei Abweisung erfolgt keine Gebührenrückerstattung.
- Der Einspruch gegen Sachrichterentscheidungen, ist unzulässig.

Die Einspruchfristen werden wie folgt festgelegt:
1. Gegen die Zulassung von Teilnehmer/innen und Fahrzeugen spätestens bis zum Start des ersten Fahrzeugs.
2. Gegen die Entscheidung der Abnahme von betroffenen Teilnehmern oder Teilnehmerinnen unmittelbar danach.
3. Gegen einen dem Veranstalter oder Durchführenden unterlaufenden Fehler (z.B. nicht der Maßtabelle entsprechende Einstellung der Aufgabe) unmittelbar nach Ankunft des betroffenen Teilnehmers am Ziel.
4. Gegen die Wertung spätesten 30 Minuten nach Aushang des jeweiligen Zwischen- und Gesamtergebnisses.


Siegerehrung
Die Siegerehrung findet für alle Teilnehmer ab 19:00 Uhr im Saaltheater Geulen in Aachen-Eilendorf statt.


Versicherung
Der Veranstalter hat eine Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung gemäß der jeweils gültigen Prämientabelle abgeschlossen.


Verantwortlichkeit und Haftungsverzicht
Die Teilnehmer/innen (Fahrer/in, Kraftfahrzeugeigentümer/in und –halter/in) nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil Sie tragen die alleinige zivil und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen genutzten Fahrzeug verursachten Schäden, soweit nachstehend kein Haftungsausschluss vereinbart ist.
Die Teilnehmer/innen (Fahrer/in, Kraftfahrzeugeigentümer/in und -halter/in) verzichten durch Abgabe der Nennung auf alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfälle auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen

1. den ADAC, dessen Präsidenten, den mit der Durchführung beauftragten MSC Eilendorf im ADAC, den ADAC Nordrhein, dessen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, dessen Beauftragte und Helferinnen
2. die Teilnehmer/innen und Helfer/innen
3. die Behörden, dienstleistende und sonstige natürliche oder juristische Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen, soweit der Unfall oder Schaden nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht

Die Haftungsbeschränkung gilt nicht, soweit Schäden durch irgendeine Versicherungsleistung auszugleichen sind. Die Vereinbarung wird mit der Aufgabe der Nennung an den ausrichtenden ADAC Nordrhein Beteiligten gegenüber wirksam.


Ausführungsbestimmungen
Dem ausrichtenden ADAC Nordrhein bleibt das Recht vorbehalten, diese Ausschreibung zu ergänzen oder Ausführungsbestimmungen zu erlassen, die Bestandteil dieser Ausschreibung werden und damit für alle Teilnehmer/innen verbindlich sind.


Aachen, im Juni 2003
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