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Westdeutsche Meisterschaft am 29.09.2012 in Troisdorf (ADAC Nordrhein)

ADAC Westfalen dominiert die Westdeutsche Turniermeisterschaft

Immer wieder Wieder…

… das waren die einleitenden Worte auf der Siegerehrung der diesjährigen Westdeutschen Meisterschaft, als der Meister aufgerufen wurde. Nach Patrick Wieder im Vorjahr konnte in diesem Jahr sein Bruder Dawid den Meistertitel nach 2008 und 2009 zum dritten Mal gewinnen.






Zuvor hatten 35 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Troisdorf bei Köln auf dem Parcours einen spannenden Wettkampf gezeigt. Der vom MSC Ranzel sehr gut organisierte Saisonhöhepunkt für die meisten Fahrer aus den Regionalclubs Weser-Ems, Westfalen, Nordrhein und Ostwestfalen-Lippe blieb bis zum Schluss spannend. Zunächst konnte sich Ute Erning mit zwei fehlerfreien Runden den Titel der Westdeutschen Meisterin sichern und die Meisterin aus dem Vorjahr, Annika Sandersfeld, auf den zweiten Platz verdrängen. Mit Kerstin Wollmann fuhr die amtierende Westfalenmeisterin auf den dritten Rang. Packend dann das Finale bei den Herren. Bis zum letzten Fahrer blieb es spannend und dramatisch. Horst Erning vom gastgebenden ADAC Nordrhein hatte es in der Hand, den Titel zu ergattern, doch zwei Fehler im Rückwärtsslaom im abschliessenden dritten Wertungslauf warfen den BMW Piloten noch bis auf Rang sechs zurück. Damit war klar, dass sich Dawid Wieder zum dritten Mal den Titel des Westdeutschen Meisters gesichert hatte. Zwei souveräne und schnelle Wertungsläufe machten den etwas holprigen Start in den Wettkampf mit einer nicht fehlerfreien ersten Wertungsrunde vergessen. Dawid übernahm somit den Wanderpokal von seinem Bruder Patrick. Der Titelverteidiger landete nach einer ebenfalls tollen Vorstellung auf dem dritten Rang, knapp hinter Martin Tieben aus Herten, der dafür sorgte, dass es zu einem historischen Dreifacherfolg für den ADAC Westfalen reichte.



Mit Carsten Winkler auf Platz fünf und Tim Lücke auf dem achten Platz verbuchte der ADAC Westfalen zudem weitere Spitzenplätze. Lediglich Hajo Schwob auf dem vierten und Gerhard Schichter auf dem siebten Rang vermochten einigermassen mitzuhalten.

In gemütlicher Runde wurden abends die Erfolge ausgiebig gefeiert. Das Kölsch floss in Strömen und auch hier zeigte der ADAC Westfalen das größte Stehvermögen. Die letzten Teilnehmer sollen so gegen 03.00 Uhr morgens müde und zufrieden ins Bett gefallen sein. 

Carsten Winkler



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